Verfasst von: regwoche | November 10, 2014

SPD-Fraktion beim Bürgerverein

Am 14. Oktober 2014 setzte der BRN in der „Arberhütte“ seine Reihe von Vorträgen fort, in denen die Stadtratsfraktionen ihre Vorstellungen für den Regensburger Stadtnorden darstellen und diskutieren. An der Reihe war nach einigen Jahren wieder die SPD-Fraktion. Für sie sprachen der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Dr. Thomas Burger (Foto) und der stellvertretende Vorsitzende des BRN, Dr. Klaus Rappert, in seiner Eigenschaft als Stadtrat und Mitglied im städtischen Planungsausschuss.

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Beide stellten dar, mit welchen Schwerpunkten die SPD-Fraktion die Lebensqualität im Stadtnorden stärken will. Dazu führten sie u. a. durch die Themenfelder Stadtteilplanung und Wohnen, Mobilität (Straßen, Fahrrad, Busse und Bahn) sowie Bildung und Jugend. Als Kernpunkte der Stadtteilplanung nannten sie funktionierende Nahversorgung, gute ÖPNV-Anbindung und Quartierszentren als zentrale Treffpunkte für das Leben im Stadtteil.

Die SPD-Stadträte informierten in diesem Rahmen auch über den Stand vieler aktueller Projekte und Anliegen. Zum auch vom BRN gewünschten Supermarkt im Bereich Sandgasse/Aussiger Straße laufen demnach derzeit Verhandlungen mit möglichen Supermarktketten. Angesprochen wurde zudem über den aktuellen Stand der Baugebiete Holzgartenstraße, Chamer Straße Nord und Brandlberg, wobei die Referenten deutlich machten, dass der SPD die Grüngestaltung des Stadtnordens auch im Rahmen der Neubaugebiete am Herzen liege. Weiter wurde der Baufortschritt der fast fertig gestellten Ostumgehung thematisiert und dargestellt, dass der Ausbau der Nordgaustraße und der Bau der vom Bund zu erstellenden Sallerner Regenbrücke derzeit wegen laufender Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss ruht. Der Neubau der Bahnunterführung Donaustaufer Str. und des dazu gehörenden Bahnhaltepunkts wird sich, weil die Stadt nach einem absprachewidrigen Rückzug der Bahn jetzt selbst baut, bis 2019-2020 verzögern. Als positiven Aspekt vermerkte Rappert, dass die dem ganzen Stadtnorden dienende Rad- und Gehwegbrücke von Weichs (Holzgartenstraße) zum Gries noch in dieser Wahlperiode, also bis 2020, verwirklicht werden soll.

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Erwartungsgemäß zu einer längeren Diskussion führte der fehlende Radweg zum Keilberg. Zwar hatte Oberbürgermeister Wolbergs in der Woche zuvor angekündigt, 2015 einen Plan zum Ausbau der Grünthaler Straße mit Fuß- und Radweg bis zur Vorderen Keilberger Straße vorlegen zu lassen und als kurzfristige Maßnahme auf der Vorderen Keilberger Straße Schutzstreifen für Radfahrer anzulegen; damit gaben sich aber die zahlreich anwesenden Keilberger Bürger nicht zufrieden.

Zur Umstellung der Buslinien gab es die Information, dass neben der in Kürze vorgesehenen Verlängerung der Linie 4 von der Danziger Freiheit nach Wutzlhofen eine weitere Linienumstellung im Augenblick nicht vor der Tür stehe, da das im Juni im Planungsausschuss behandelte Konzept in Zusammenhang mit der Eröffnung der Bahnhaltestelle an der Donaustaufer Straße stehe.

Burger und Rappert konnten zudem noch erhebliche Investitionen für den Stadtnorden ankündigen, so den Neubau der Schule am Sallerner Berg ab 2017, Räume für den Ganztagsbetrieb an der Hans-Hermann-Grundschule, einen Hartplatz für des Jugendzentrum Fantasy 2015 oder den Neubau eines Feuerwehrhauses für die Freiwillige Feuerwehr Keilberg 2015.

Anschließend standen Burger, Rappert und die ebenfalls anwesenden SPD-Stadträte Evelyn Kolbe-Stockert, Thomas Thurow und Ernst Zierer den ca. 45 Besuchern der Veranstaltung noch für Diskussionen, Anliegen und Gespräche im kleinen Kreis zur Verfügung.


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